Social Games
Der typische Computerspieler einst und jetzt
Das Bild des typischen Computerspielers hat sich in den letzten Jahren drastisch gewandelt. Es ist noch gar nicht solange her, als viele einen jungen Erwachsenen, männlich, eher ungepflegt, vor Augen hatten, wenn sie an einen Computerspieler dachten. Vorurteile, wie etwa, dass man vereinsame, wenn man häufig mit dem Computer spielt, hörte man nicht selten. Heute spielt man mehr gemeinsam als einsam, gibt es bald genau so viele weibliche Spielerinnen wie Männer und der PC-Spieler wird im Durchschnitt älter.
Multi statt Solo
Die wesentliche Antriebsfeder für diese Entwicklung ist der Trend weg von Solospielen zu Social Games, sogenannten Multiplayergames, die man Online mit tausenden von anderen spielt. Dabei ist es relativ egal, ob man Social Games spielt, um sich im Wettkampf gegen andere zu behaupten oder lieber kooperativ die Aufgaben bewältigt. Hauptsache man kann mit seinen Freunden auch kommunizieren. Denn in jedem Fall will man seine Erfahrungen gerne mit anderen teilen.
Facebook, MySpace & Co
Durch die neuen sozialen Netzwerke haben sich neben den klassischen Multiplayerspielen eigene Social Games entwickelt. Das sind einfach gestaltete Applikationen (Apps), die man sich auf Facebook oder MySpace holt und die man auch zwischendurch leicht spielen kann. Es gibt zwar auch hier Solo- und Wettkampfspiele, am beliebtesten sind jedoch Social Games, in denen man gemeinsam etwas aufbaut oder Herausforderungen löst. Bei solchen Social Games ist der Anteil von Frauen inzwischen sogar höher als bei den Männern. Das Durchschnittsalter liegt bei 43 Jahren. Die Social Games haben das Computerspielen reifer und sozialer gemacht.
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